Zwischen blühenden Bergbaufolgelandschaften und historischem Naturkundemuseum: 2. März bis 27. April 2017

Im Osten Thüringens, wo die Ausläufer des Erzgebirges in die Leipziger Tieflandsbucht münden, liegt die mehr als 1000-jährige Residenzstadt Altenburg, die das Herz des Altenburger Landkreises bildet. Idyllische Wäldchen, kleine Flüsse und Bachläufe, Stauseen, Wiesen und weite Felder prägen hier das Bild der Bergbaufolgelandschaften und schaffen einen vielseitigen und abwechslungsreichen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten.

200 Jahre Naturforschung in Altenburg

Aufgrund der faszinierenden Landschaft gründete sich in Altenburg 1817 die Naturforschende Gesellschaft des Osterlandes, die den Grundstein für die naturwissenschaftlichen Sammlungen – das „Handwerkszeug des Naturforschers“ legte. Rund 90 Jahre später fanden die Sammlungen ihre Heimstätte im Naturkundemuseum Mauritianum. Das Museum beherbergt heute rund 400.000 zoologische und geologische Objekte – darunter eine Vogelsammlung mit ca. 4.000 Präparaten.

Unterwegs in Sachen Biodiversität

Anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Naturforschung in Altenburg“, das das Naturkundemuseum 2017 feiert, geht die Glasarche 3 am 2. März unmittelbar am Mauritianum als Ehrengast vor Anker. Direkt am Altenburger Schlosspark stimmt sie auf die Sonderausstellungen „Unterwegs in Sachen Biodiversität I & II“ ein und appelliert an die Besucher, bewusst und nachhaltig Natur und Gesellschaft zu gestalten.

Veranstaltungen

Eröffnung von Glasarche und Sonderausstellungen

Ministerin Anja Siegesmund vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz  eröffnet gemeinsam mit Museumsdirektor Mike Jessat die Sonderausstellungen „Unterwegs in Sachen Biodiversität I: Projekte der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg“ und „Unterwegs in Sachen Biodiversität II: Stationen ‚Natura 2000’ der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg“.

Wann: 2. März 2017 um 16.30 Uhr
Wo:     Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg